Sondern draußen – auf dem Trail.
2019 habe ich in Neuseeland das Wandern für mich entdeckt.
Damals waren es vor allem Tagestouren – leichtes Gepäck, ein Rucksack für ein paar Stunden, ein wenig zu Essen.
Erst 2022, auf meiner ersten mehrtägigen Tour, habe ich gemerkt, dass draußen unterwegs zu sein etwas anderes bedeutet. Nicht nur laufen, sondern planen. Nicht nur Strecke, sondern Versorgung.
Und damit kam zum ersten Mal eine Frage auf, auf die ich keine gute Antwort hatte: Wie versorgt man sich eigentlich richtig, wenn man mehrere Tage oder Wochen draußen unterwegs ist?
Auf Fernwanderwegen wie dem Camino Primitivo oder dem GR221 auf Mallorca ist das noch vergleichsweise einfach. Man kommt täglich durch Orte oder zumindest an Herbergen vorbei. Es gibt Snacks, warmes Essen, irgendetwas. Man ist selten wirklich auf sich allein gestellt.
Doch was ist, wenn das nicht der Fall ist? Wenn man mehrere Tage autark unterwegs ist. Wenn alles, was man braucht, im Rucksack steckt – und möglichst leicht sein soll, aber trotzdem genug Energie liefern muss.
Auf meiner Wanderung 2024/2025 durch Neuseeland, auf dem Te Araroa, wurde diese Frage real.
Morgens Porridge zum Aufgießen. Tagsüber Wraps mit Käse und Salami – immer mit der Hoffnung, dass frische Lebensmittel auch ohne Kühlung und in praller Sonne noch durchhalten. Und mit der ständigen Frage, ob das nicht zu viel Gewicht ist – und ob es dafür nicht eine bessere Lösung gibt. Abends gefriergetrocknete Mahlzeiten: Bolognese, Mashed Potatoes, Chicken Curry. Dazwischen Müsliriegel, Nussmischungen, alles möglichst kalorienreich.
Tag für Tag habe ich dazugelernt. Was mir wirklich Energie gibt. Was mein Körper braucht, um nachts nicht hungrig im Zelt zu liegen. Und was zwar theoretisch funktioniert, sich aber irgendwann einfach nur noch gleich anfühlt.
Irgendwann geht es draußen nicht mehr nur darum, genug Essen dabeizuhaben. Sondern darum, dass Gewicht, Energie, Geschmack und Abwechslung überhaupt noch zusammen funktionieren. Denn trotz aller Auswahl stellt sich irgendwann eine Monotonie ein.
Gleiche Riegel.
Gleiche Geschmäcker.
Gleiche Routinen.
Gleichzeitig ist mir auf dem Trail klar geworden, dass es nicht die eine perfekte Lösung für alle gibt.
Jede Tour ist anders. Jeder Bedarf variiert.
Genau daraus ist die Idee der Fuel Packs entstanden.
Es gibt vorgefertigte 1- bis 6-Tages-Bundles, die sich an unterschiedlichen Kalorienbedarfen orientieren.
Und für alle, die es individueller wollen, lassen sich komplette Tagesverpflegungen im Fuel Pack Builder selbst zusammenstellen – abgestimmt auf die eigene Tour.
Far North ist kein klassischer Shop mit beliebigem Sortiment.
Es ist eine Auswahl an Lebensmitteln für Menschen, die draußen unterwegs sind – egal ob zu Fuß, mit dem Bike oder auf dem Wasser.
Und weil jeder Bedarf anders ist, geht es nicht nur darum, einzelne Produkte zu kaufen. Sondern darum, sich seine Verpflegung so zusammenzustellen, wie sie zur eigenen Tour passt.
Und mal ehrlich: Wer hat sich unterwegs nicht schon einmal gewünscht, sich nach einem harten Tag ein Eis herbeizuzaubern? Mit gefriergetrockneter Eiscreme wird genau das möglich – als kleine Belohnung zwischendurch oder als Abschluss eines langen Tages draußen.
Far North ist aus eigener Erfahrung entstanden.
Für alle, die draußen unterwegs sind – und mehr wollen als nur Zwecknahrung.